IV. Abgrenzung des Arbeitsgebietes
Die Grenze des Kartiergebietes verläuft von der Einmündung des Pürschtalbachs in die Ahrn (1168 m) entlang des Baches nach Südsüdosten ins Pürschtal. An der Alm auf 1741 m vorbei, dem Bach folgend, zieht sie quer durch die im lokalen Sprachgebrauch als "Moos" bezeichnete Vernässungszone zum weithin sichtbaren Wasserfall. Vom höchsten Punkt des Wasserfalls (2242 m) folgt sie weiter dem Hauptlauf des Baches, solange dieser zu erkennen ist, um dann im Schutt westlich an den Felsen (2423 m) vorbei, teilweise einer Rinne folgend, zum mit 2769 m bezeichneten Punkt auf dem Grat vom Katzenkofl (Cima del Gatto) (2923 m) zum Hirbernock (Cima di Moia) (3010 m) zu ziehen. Von dort nach Südwesten schwenkend, dem Grat folgend zum Hirbernock, weiter über den Grat zum Punkt auf 2959 m, schwenkt die Grenze nun nach Südsüdwest zum Durreck (Cima Dura) (3135 m) um. Von hier entlang des Grates nach Westen, bis zum Punkt auf 2948 m, zielt sie dann ins Großklausental, dorthin, von wo auf circa 1980 m nun deutlich der Hauptlauf des Großklausenbachs auszumachen ist. Ihm folgend, an der Mosereben-Alm (1847 m) vorbei, verläuft die Gebietsgrenze in grob nordwestlicher Richtung bis zu seiner Einmündung in die Ahrn (1061 m). Von dort folgt sie der Straße nach Nordosten bis zur Abzweigung nach St. Jakob (1118 m), dann der Ahrn bis zur Brücke (1120 m), von wo an die Straße wieder nördlich des Flusses verläuft, dieser entlang bis zur Einmündung des Hollenzbachs und die Ahrn aufwärts bis zum Pürschbach.
Die Westgrenze entspricht somit genau der Ostgrenze des von GODIZART kartierten Gebietes des Klausbergs (GODIZART 1984). Die Ostgrenze hält sich von 1800 m an aufwärts weitgehend an die Westgrenze des von HAMMERSCHMIDT kartierten Geländes (HAMMERSCHMIDT 1975). Um den Eindruck des oberhalb von 2100 m relativ weiten Pürschtals auch in der Karte wiederzugeben, wurde die eigentliche Gebietsgrenze hier geringfügig nach Osten überschritten und die bereits von HAMMERSCHMIDT kartierten Vernässungszonen und Moränen nach Überprüfung in die geologische Karte (Anl. 1) übernommen. Einige Moränenablagerungen im Bereich der Pürschtal-Alm (2124 m) wurden bei dieser Gelegenheit neu kartiert. Das auffallende Serpentinitmassiv (2355 m) im oberen Pürschtal wurde, ebenso wie der Felszug (2423 m) 300 m südlich dieses Massivs, aus den oben genannten Gründen und zur besseren Wiedergabe des Streichens ebenfalls von HAMMERSCHMIDT übernommen.
Die vorliegende Arbeit schließt die bisher vorhandene Lücke zwischen den oben aufgeführten Kartierungen und vervollständigt somit das geologische Bild der Durreck-Gruppe (s. Abb. 11, S. 27).